Selbst Hand anlegen
Wir unterstützen Projekte nicht nur durch Ideen und finanzielle Förderung. Wir sind auch gern Teil des Projektes und legen selbst Hand an - bei Mitmachaktionen und anderen Aktivitäten. Das gibt zusätzliche Motivation.
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Selbst Hand anlegen: Mitmachwoche im Nationalpark Jasmund
Oktober 2025
Annette und Jörg vom Stiftungsvorstand konnten zwei der heiß begehrten Plätze in der Mitmachwoche vom 5. bis 11. Oktober ergattern und im Nationalpark Jasmund zusammen mit insgesamt 18 Freiwilligen aktiv Hand anlegen beim Wiederherstellen bzw. Pflegen von Ökosystemen . Das war eine sehr prägende Erfahrung und hat das gesamte Stiftungsteam zur Unterstützung von Bergwaldprojekt e.V. auch über das Jahr 2025 hinaus motiviert.
Der Bergwaldprojekt e.V. engagiert sich seit Jahren in der Landschaft des Nationalpark Jasmund. In der sogenannten Pflegezone des Nationalparks hält der Verein im Rahmen von Freiwilligen-Projekten Trockenwiesen in Kreidebrüchen offen, damit seltene Orchideen nicht verdrängt werden. Darüber hinaus wird ein wieder verwässertes Moor gepflegt, indem das Gras gemäht und abgetragen wird. Dadurch wird der Nährstoffeintrag verringert.
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Jörg erlebt Waldschulwoche für einen Tag selbst
September 2024
Jörg vom Stiftungsvorstand fuhr in den Eibenstocker Forst in seiner Sächsischen Heimat, um sich selbst ein Bild von einer Waldschulwoche beim Bergwaldprojekt e.V. zu machen.
Neben geeigneter Kleidung, Insektenschutz, Handschuhen, Offenheit und Tatkraft brauchte Jörg nichts weiter und der Tag unter den Schüler:innen und dem Team des Bergwaldprojektes konnte beginnen.
Um 9 Uhr traf Jörg Felix Martinmaas, den Projektleiter dieser Woche. Es folgt eine kurze Fahrt zum Einsatzort am Waldrand.
Dort gab es ein Kennenlernen ...
... mit den Schüler:innen, Lehrer:innen und dem Projektteam, welches aus freiwilligen Helfern besteht. An dem Projekttag wurde am Waldrand eine kleine Wildkirsch-Allee mit altem Baumbestand von jungen Ahorn- und Nadelbäum freigeschnitten. Waldumbau heißt also nicht nur Bäume pflanzen, sondern auch das Wachstum bestimmter Arten zu fördern oder zu hemmen, um die Diversität und die Widerstandkraft in der Fläche zu stärken.
Alle Arbeiten werden von den Schüler:innen, den Lehrkräften und dem Team von Hand mit Säge oder Astschere erledigt. Die abgeschnittenen Bäume und Zweige werden auf Anhänger verladen und an den Wiesenrand transportiert. Dort wird daraus zum Ansiedeln von Tieren eine Totholzhecke gebaut wird.
Was im Verlauf einer Waldschulwoche von den Schüler:innen geschafft wird, ist beeindruckend: es wird ein kleiner Weiher in einer Wiese freigeschnitten - hier schwirrten bereits nach wenigen Tagen wieder die ersten Libellen und eine Bergwiese gemäht und abgerecht, um die Artenvielfalt zu erhöhen.
Die Frühstücks- und Mittagspause nutzte Jörg um mit den Beteiligten ins Gespräch zu kommen. Viele Schüler:innen waren das erste Mal dabei, einige zum wiederholten Male. Begeistert waren alle.
Jörg gefiel die integrierte Weiterbildung in den Pausen zu Natur und Umwelt. Themen, wie der Aufbau des Waldes, seine Funktionen und die Lebensweise von Tieren wurden gemeinsam erarbeitet.
Bis nach 16 Uhr ist Jörg mit dabei. Es hieß für ihn weiter fleißig sägen und immer schön aufpassen beim Ruf „Baum fällt“. Es wurden gemeinsam viele Äste und kleine Bäume geschleppt. Nach getaner Arbeit tritt er zufrieden und körperlich erschöpft die Heimfahrt an.
Nach diesem Besuch im Eibenstocker Forst ist klar: ZukunftSpenden unterstützt Waldschulwochen von Bergwaldprojekt e.V.
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