Wald- und Moor-Projekte


Kinder und Jugendliche sind  bei den von uns geförderten Projekten aktiv für den Naturschutz in Wald und Moor unterwegs.

Die Arbeiten im Wald, auf der Wiese oder im Moor  sind ein tolles Erlebnis für die Teilnehmenden und vermitteln viel Überraschendes über die jeweiligen Lebensräume.


Unsere Förderung seit 2025:

35.000 Euro
für Waldprojekte mit mehr als 300 Teilnehmenden

➜ Spende für diese Projekte

© bergwaldprojekt.de

  • 13 Jugendliche bei Bergwaldprojekt

    August 2026

    Bei der von Jugendwoche des Bergwaldprojekt e.V. im Revier Fichtelberg haben die teilnehmenden Jugendlichen einen Teil des Glaserbaches freigestellt. Auf einer Flächenbreite von ca. drei Metern wurden am Bachlauf beidseitig Fichten entnommen, um dort die gewässerbegleitende Vegetation von Schwarzerlen, Weißtannen, Bergahornen, Buchen, Vogelbeeren etc. zu fördern. 

    Die Entnahme verbessert zusätzlich die Wasserqualität: Durch die anfallende Laub- statt Nadelstreu verbessert sich der pH-Wert und das Gewässer versauert weniger. Zudem gelangt mehr Licht in das Gewässer und die typische Gewässerflora kann sich entwickeln. Auch die Wassertemperatur wird erhöht, wodurch Mikroorganismen profitieren, die die anfallende Laubstreu schneller umsetzen. 

  • Intensiver Kontakt mit der Natur

    Außerdem haben die Jugendlichen Verbissschutz an gepflanzten Flatterulmen entlang des Großen Farnbaches angebracht. So können die Ulmen später neben den anderen Baumarten wie Weiden, Birken, Bergahornen und Traubeneichen einen gesunden Mischwald bilden. Je mehr Baumarten ein Wald aufweist, desto anpassungsfähiger ist er in der Klimakrise und desto resilienter gegen Schädlingskalamitäten.

    Die Jugendwoche ist ein wirkungsvoller Beitrag zur Bildung für nachhaltige Entwicklung: Über die gemeinwohlorientierten Arbeiten und das waldpädagogische Begleitprogramm sind die Jugendlichen intensiv mit Natur in Kontakt gekommen, haben Selbstwirksamkeit erfahren, konkretes Umweltwissen erworben und praktische Erfahrungen gemacht, sich für eine zukunftsfähige Gesellschaft zu engagieren.

    Wir von ZukunftSpenden sind gern als Förderer des Projektes im Einsatz.

  • Schüler*innen des St. Afra Gymnasiums Meißen im Zukunftswald Unterschönau

    Juni 2026

    Vom 21. bis 26. Juni waren 13 Schüler*innen des St. Afra Gymnasiums und ihre Lehrkraft aus Meißen im Rahmen der Bergwaldprojekt-Waldschule im Zukunftswald Unterschönau im Einsatz. Die Teilnehmenden pflegten artenreiche Wiesen, bauten Hordergatter zum Schutz vor Wildverbiss auf und führten Borkenkäferbekämpfungsmaßnahmen durch. Ziele des Einsatzes sind, die ökologische Situation am Projektstandort konkret zu verbessern und die Teilnehmenden auch über die Projektwoche hinaus für die akuten Bedrohungen der natürlichen Lebensgrundlagen und einen achtsamen Umgang mit den Ressourcen zu sensibilisieren. 


    Gefördert wird der Einsatz von ZukunftSpenden mit 10.000 Euro.

  • Gezielte Unterstützung Sächsischer Bildungseinrichtungen ...

    Die Stiftung ZukunftSpenden engagiert sich bei ihrer Projektförderung insbesondere für Bildung und Sensibilisierung von Kindern und Jugendlichen für Klima-, Umwelt- und Naturschutz. Im Jahr 2025 wurde bereits eine Waldschulwoche des Bergwaldprojekts  mit 10.000 Euro gefördert. 


    2026 fördert ZukunftSpenden als sächsische Stiftung gezielt eine Waldschulwoche mit dem St. Afra Gymnasium aus dem sächsischen Meißen mit 10.000 Euro und die Jugendwoche des Bergwaldprojekts mit 15.000 Euro.


  • Jugendwoche am Fichtelberg erstmals gefördert

    Vorschau August 2026


    Eine Woche draußen leben, gemeinsam anpacken und die Natur mit allen Sinnen erleben: Vom 2. bis 8. August 2026 findet am Fichtelberg eine von ZukunftSpenden geförderte Jugendwoche des Bergwaldprojekts statt.

    14 Jugendliche im Alter von 14 bis 17 Jahren setzen sich gemeinsam mit dem Team des Bergwaldprojekts aktiv für den Schutz von Wald und Biotopen ein.


    Zu den Aktivitäten gehören die Entfichtung eines Bachlaufs zur Förderung standortheimischer Baumarten, der Schutz seltener Ulmen sowie die Freistellung von Gewässerbereichen zur Erhöhung der Artenvielfalt. Die Maßnahmen tragen dazu bei, naturnahe Lebensräume zu erhalten und die Stabilität der Waldökosysteme zu stärken.


    © bergwaldprojekt.de

  • Forsthütte mit Zeltweise ...

    Die Teilnehmenden übernachten in einer einfachen Forsthütte mit Zeltwiese, Feuerstelle und Aufenthaltsraum. Die naturnahe Unterkunft ohne Strom ermöglicht intensive Naturerfahrungen und gemeinschaftliches Leben im Wald.


    Ergänzt wird die praktische Arbeit mit vielfältigen BNE-Methoden zu Themen wie Waldentwicklung, Artenvielfalt, Klimawandel, Wildtiere und nachhaltigem Umgang mit natürlichen Ressourcen. Die Jugendlichen können Erfahrungen von Selbstwirksamkeit und sinnstiftendem Handeln mit nach Hause nehmen und werden motiviert, einen ressourcenschonenden Lebensstil in ihrem Alltag zu etablieren.

  • Förderung für Gymnasium St. Afra aus Meißen für eine Waldschulwoche

    Mai 2026


    Als Sächsische Stiftung aus Radebeul/Landkreis Meißen freut sich ZukunftSpenden besonders, einen Einsatz mit der Bergwaldprojekt-Waldschule des Landesgymnasiums Sankt Afra Meißen als erste Schule in Sachsen fördern zu können.

    Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 8 bis 12 engagieren sich vom 21. bis 26.06.2026 im Zukunftswald Unterschönau der Umweltstiftung Greenpeace und des Bergwaldprojekts in Thüringen für den praktischen Wald- und Naturschutz.


    Zu den geplanten Arbeiten gehören die Pflege artenreicher Wiesen zur Förderung der Biodiversität, der Bau von Hordengattern zum Schutz  gepflanzter Bäume vor Wildverbiss sowie die Fällung einzelner, durch Borkenkäfer geschädigter Fichten. 

    Darüber hinaus wird das anfallende Käferholz entastet und entrindet , um eine verstärkte Ausbreitung der Schadinsekten einzudämmen.


    © bergwaldprojekt.de

  • Zukunftswald Unterschönau - Naturschutz unmittelbar erleben

    Die Waldschulwoche verbindet praktische Naturschutzarbeit und Bildung für nachhaltige Entwicklung: Sie bietet den Jugendlichen die Möglichkeit, ökologische Zusammenhänge unmittelbar zu erleben  und sich aktiv für den Erhalt der Lebensgrundlagen einzusetzen. 


    Außerdem stärkt das gemeinsame Arbeiten und Leben in der Natur das Bewusstsein für den Wald und fördert den Zusammenhalt innerhalb der Gruppe. Damit bietet die Waldschule einen geschützten Lern- und Erfahrungsraum für den Umgang mit uns selbst und unseren Lebensgrundlagen, der über die Projektwochen hinaus in die Lebenswelt der Jugendlichen ausstrahlen kann.